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2023

Stadtmuseum Rapperswil

Wechselausstellung «Terrasse mit Seeblick» verlängert

Das Stadtmuseum zeigt noch knapp 3 Monate lang die interessante Wechselausstellung «Terrasse mit Seeblick» - ein historischer Rückblick auf die Rapperswiler Tourismusgeschichte.

Mit Staunen erfuhren die Mitglieder des Quartiervereins Lenggis-Kempraten von Museumsleiter Mark Wüst, was sich ab ca. 1840 in Rapperswil abspielte. Das damalige Städtchen verschrieb sich nämlich dem Tourismus und unternahm allerhand Anstrengungen, um diesen zu fördern. Man wollte Rapperswil als Kurort etablieren. Das gelang, dank vieler gelungener, kreativer Ideen und klugen, initiativen Köpfen. Die Ausstellung thematisiert die Entwicklung und die Highlights des Tourismus in Rapperswil von der Vergangenheit bis in die Gegenwart.

Erste Dampfschifffahrt

Mit dem ersten Dampfschiff Minerva 1835 und dem Eisenbahnanschluss 1859 kam der Tourismus in Rapperswil richtig in Schwung. Passend zur Ausstellung verfügt das Stadtmuseum Rapperswil nun auch über eine Terrasse mit Seeblick. Diese schenkte sich das Museum 2022 zum 10-jährigen Jubiläum. Das grosse Modell beim Empfang im Museum zeigt noch den alten Hafen und Stadtmauer von Rapperswil. Um 1840 wurde der neue Hafen mit Quai gebaut. Dazu kamen die ersten Hotels am Hafen – nämlich der berühmte «Schwanen» und das Du Lac. Auch das Hotel Pfauen an der Zürcherstrasse liess sich sehen mit Pferdestallungen, grosser Seeterrasse, 45 Zimmern, Esssaal für 120 Personen, Salon und Badeanstalt. Es galt nebst dem Schwanen als Luxushotel auf dem Platz. 1911-1913 wurde der einfache Hafenquai zu einer eleganten Promenade mit Baumallee und einem Stadtpark mit Pergola ausgebaut. Dies alles verlieh Rapperswil den Hauch eines italienischen Kurortes. 1894 wurde der Aufgang zum Schloss mit Grotte fertig gestellt. Die Schlosstreppe ist heute noch eine Touristenattraktion. Die ersten Rosenrabatten wurden laut Wüst 1913 angepflanzt. Die Bemühungen waren mit Erfolg gekrönt, wie alte Filmaufnahmen zeigen. Man sieht das rege Treiben am Hafen und Quai, viele Damen in wunderschönen Kleidern und grossen Hüten, wie es zur damaligen Zeit in der High-Society Mode war . Der Film wurde 1923 für die grosse Pfingstregatta vom Kinopionier Willy Leuzinger gedreht. Weitere Projekte zur Förderung des Tourismus waren der Tierpark beim Schloss, die Schlossterrasse, die Seebadi und Bühlerallee und in neuerer Zeit natürlich der Holzsteg. Die alten Väter liessen sich einiges einfallen. Mitte 19. Jahrhundert wurde Rapperswil buchstäblich von englischen Touristen überschwemmt. 1965 wurde dann der erste grosse Rosengarten beim Kapuzinerkloster erstellt, passend zum Rapperswiler Wappen. Mit Rosenfest, Rosenschneidkursen, Rosenbildern und der jährlichen Ernennung einer Rosenkönigin erlangte der Rapperswiler Tourismus weitere Bekanntheit. Heute ist der Kinderzoo einer der Hauptattraktionen nebst dem Schloss.

Altes und Neues zusammen ergeben das spezielle Flair von Rapperswil. Es ist zu hoffen, dass dies so bleibt.

Eingesandt

Antoinette Lüchinger/ QV Lenggis-Kempraten

2022

2021

Waldbesuch mit dem Förster


Sommerapéro Höcklistein


Pilgerherberge Rapperswil


Bienen 

2020

14. August 2020, Sommerapéro in der Quartierinsel/Belsito


4. März 2020, Besichtigung Regio 144

2019

Gästebuch

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